Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (2022)

Um das Bewerbungsfoto ranken sich zahlreiche Mythen und Legenden. Schließlich sagt ein Bild mehr als 1000 Worte, und für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Das Bewerbungsfoto kann Ihre Bewerbungschancen dramatisch steigern oder reduzieren. Wir zeigen, wie Sie Personaler mit professionellen Bewerbungsfotos überzeugen und welche wichtigen Grundregeln Bewerber beim perfekten Foto beachten müssen. Dazu erhalten Sie viele Beispiele und Tipps…

Inhalt (bitte aufklappen)

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Die wichtigsten Grundlagen zum Bewerbungsfoto

Das Bewerbungsfoto ist laut Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz (AGG) heute ein freiwilliger Zusatz in der Bewerbung. Keine Pflicht. Personaler sehen es aber weiterhin gerne, weil es das Profil des Bewerbers abrundet und zu einem stimmigen Gesamteindruck der Bewerbungsunterlagen beiträgt.

Ziel des Bewerbungsfotos ist, auf den ersten Blick einen optimalen Eindruck zu erzeugen: Sie wollen zeigen, dass Sie perfekt zur angestrebten Position passen. Optisch – durch angemessene Kleidung und eine seriöse Haltung. Indirekt – durch sympathische Offenheit und ansteckende Freundlichkeit.

Das Foto muss zu Branche und Beruf passen

Idealerweise suggerieren Sie subtil durch die Auswahl des Fotos, dass Sie sich intensiv mit dem Job und Arbeitgeber beschäftigt haben – und schon wie ein potenzieller Mitarbeiter des Betriebs aussehen. Dadurch steigen die Bewerbungschancen deutlich. Ein konservatives Bewerbungsporträt eignet sich daher weniger für einen Kreativberuf und umgekehrt.

Beim Bewerbungsbild geht weder um Kostümierung noch um eine theatralische Inszenierung, sondern um ein insgesamt stimmiges Bild – im doppelten Wortsinn. Das perfekte Bewerbungsfoto enthält positive Feinheiten und Details, die jeder Betrachter mindestens unterschwellig wahrnimmt. Zum Beispiel das Lächeln auf dem Bewerbungsbild. Das kann einen Riesenunterschied machen – vergleichen Sie selbst: Auf der rechten Seite wirkt die Bewerberin sofort sympathischer und aufgeschlossener.

Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (1)

Welchen Eindruck möchten Sie machen?

Wenn Sie Bewerbungsfotos machen (lassen), sollten Sie immer eine wichtige Frage für sich klären: Welchen Eindruck möchte ich hinterlassen? Setzen Sie die Wirkung des Fotos und die subtile Bildsprache gezielt ein. Machen Sie deshalb nicht nur ein einzelnes Bewerbungsfoto, sondern mehrere Ausführungen und Motive, die Sie später in unterschiedlichen Bewerbungen verwenden können. Erst recht, wenn sich die potenziellen Arbeitgeber oder Positionen voneinander unterscheiden.

(Video) Bewerbungsfoto: Der ultimative Guide für Dein bestes Foto mit Beispielen

Ein weiterer Grundsatz ist: Ihr Bewerbungsfoto sollte immer authentisch und aktuell sein. Wer auf dem Bild etwas präsentiert, was er oder sie überhaupt nicht ist, macht sich unglaubwürdig, wirkt aufgesetzt oder schlicht falsch.

So geht es richtig

  • Das Foto zeigt Sie im Halbprofil. Blickkontakt zum Betrachter – lächeln!
  • Die Kleidung passt zum angestrebten Job, ist knitter- und fleckenfrei.
  • Der Hintergrund ist ruhig und neutral. Tipp: Farben des Arbeitgebers.
  • Das Foto ist von hoher Qualität, Format: 6x4cm oder 9x6cm („goldener Schnitt“).
  • Im Lebenslauf oder Deckblatt einkleben oder einscannen.

Das bitte vermeiden

  • Urlaubsfotos oder Automatenbilder in schlechter Qualität.
  • Glänzende, fettige Haut (Abpudern!)
  • Ganzkörperaufnahmen. Unfreundlicher Blick.
  • Offene, ungekämmte Haare.
  • Sexy Look. Zu viele sichtbare Piercings, Tattoos.
  • Befestigung mit Büroklammer.

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Häufige Fragen und Antworten zu Bewerbungsfotos

Wie das perfekte Bewerbungsfoto aussieht, welche Größe das Format hat, ob Sie die Haare offen tragen oder als Zopf – all das verunsichert Bewerberinnen und Bewerber immer wieder. Deshalb haben wir für Sie die häufigsten Fragen zu den Bewerbungsfotos zusammengestellt und beantwortet.

Ist ein Bewerbungsfoto verpflichtend?

Das Bewerbungsfoto ist kein Pflichtbestandteil im tabellarischen Lebenslauf Seit der Einführung des Antidiskriminierungsgesetzes ist das Bewerbungsfoto nur noch optionaler Teil der Bewerbung. In der Praxis hat sich aber nicht viel geändert: Manche Unternehmen verzichten tatsächlich darauf und geben dies auch in Stellenanzeigen an. Die meisten Arbeitgeber bevorzugen aber weiterhin das Einfügen von Bewerbungsfotos.

Welche Qualität sollten Bewerbungsfotos haben?

Das Bewerbungsfoto sollte weder aus einem Automaten, noch aus der Freizeit oder dem Urlaub stammen. Das sieht immer billig aus und entwertet Ihre Bewerbung. Geiz setzt das falsche Signal: Er dokumentiert, dass Sie nicht bereit sind, in Ihre berufliche Zukunft zu investieren. Und was könnte bei der Bewerbung wohl wichtiger sein? Lassen Sie ein solches Porträtfoto (nie Ganzkörperaufnahmen!) daher immer von einem professionellen Fotografen im Fotostudio machen. Lassen Sie sich vorher aber Beispiele von dem „Profi“ zeigen. Es gibt Fotografen, die versuchen Ihnen Kunst zu verkaufen. Sie mögen darauf gut aussehen – für die Bewerbung eignen sich die hübschen Poster aber ebenso wenig wie Filzstifte für Online-Formulare.

Welche Größte sollte das Bewerbungsfoto haben?

Die heute gängigen Formate variieren zwischen 4 mal 6 oder 6 mal 9 Zentimeter. Das größere Format eignet sich vor allem, wenn Sie Ihr Bewerbungsfoto auf dem Deckblatt platzieren und es dort mehr Platz hat. Beide Größen entsprechen dem sogenannten goldenen Schnitt und wirken besonders harmonisch.

Standard-Größen für das Bewerbungsfoto
(Breite x Höhe)

  • 4 x 6 cm (473 x 709 Pixel) – Passbild
  • 6 x 9 cm (709 x 1063 Pixel) – Großformat
  • 9 x 6 cm (1063 x 709 Pixel) – Querformat/Deckblatt
  • 6,5 x 6,5 cm (768 x 768 Pixel) – Quadrat
  • 9 x 9 cm (1063 x 1063 Pixel) – Quadrat

Das Hochformat ist aktuell die Regel. Mit einem Querformat fallen Sie dafür mehr auf. Aber nur, wenn Sie den Ausschnitt des Bewerbungsfotos gekonnt wählen und wenn das Format des Bewerbungsfotos zum Design und Bewerbung Layout passt. Wer nicht sicher ist, sollte einen Profi zu Rate ziehen.

Sind Bewerbungsfotos bunt oder schwarz-weiß?

Farbig oder Schwarzweiß? – Das ist reine Geschmacksache. Monochrome Bilder wirken eleganter, können aber auch gekünstelt aussehen. Zudem treten hier die Konturen mehr in den Vordergrund. Das schmeichelt eher ebenen Gesichtern. Wer ein kantiges Konterfei besitzt, wirkt darauf noch härter. Hier sind Farbfotos die bessere Wahl. Sie wirken auch authentischer und natürlicher, je nach Beleuchtung aber auch misstönend. Deshalb ist es wichtig, einen Profi die Fotos machen zu lassen.

Bei Farbfotos müssen Sie auf die richtige Kleidung achten. Auf gedeckte und harmonische Farben, die zu Ihrem Typ, zum Gesamtbild und Hintergrund passen. Bei Schwarzweiß-Fotos zählen hingegen mehr die Form und der Kontrast. Wer das Budget dafür hat, sollte beide Varianten anfertigen lassen und Freunde fragen, welche Alternative sympathischer und professioneller wirkt.

Ist Schmuck auf Bewerbungsfotos erlaubt?

Grundsätzlich ist gegen das Tragen von Schmuck auf dem Bewerbungsfoto nichts einzuwenden. Er sollte nur dezent sein und niemals im Vordergrund stehen. Wenn der erste Gedanke beim Blick auf ein Foto „Wow, das sind große Ohrringe!“ ist, verdirbt der Schmuck bereits ein ansonsten stimmiges Bild.

Ähnlich sieht es bei Make-Up aus. Etwas Make-Up hilft, auf dem Bewerbungsfoto gut auszusehen, ebene Haut zu präsentieren und Sie ins beste Licht zu rücken. Übertreiben sollten Sie es aber nicht. Für Schmuck und Make-Up gilt: Dezent eingesetzt, können sie Look und Eindruck unterstützen; übertrieben wirken Sie schnell aufdringlich.

(Video) Das perfekte BEWERBUNGSFOTO - Tipps & Tricks für deine Bewerbung - Stecher Consulting

Wo wird das Bewerbungsfoto eingefügt?

Wer die Abzüge der Fotos in seine Bewerbungsmappe integriert, sollte das Foto direkt auf der erstenSeite des Lebenslaufs einfügen – oberhalb der ersten Zeile. Ob rechts oder links, hängt davon ab, in welche Richtung die Nase zeigt. Faustregel: Immer in die Seite hineinschauen, nie heraus! Falls Sie ein Deckblatt oder eine Dritte Seite verwenden, gehört das Bewerbungsfoto dort hinein und fällt dann im Lebenslauf weg. Zwei Beispiele:

Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (2)

Wie werden Bewerbungsfotos befestigt?

Befestigt wird das Bewerbungsfoto mit einem Klebestift, nicht mit einer Büroklammer! Das sieht hässlich aus und wirkt als wollten Sie das Lichtbild später noch einmal verwenden. Genau diese Botschaft darf eine Bewerbung aber nie vermitteln: „Ich bin Massenware, die recycelt wird.“

Wer das Foto digital in den Lebenslauf integriert, sollte wiederum auf zwei Dinge achten:

  • eine hohe Auflösung, damit der Druck besser wird.
  • fototaugliches hochwertiges Papier verwenden.

Andernfalls könnten Sie ebenso gut eine Fotokopie einschicken. Ihre hohe Berufsqualifikation und Arbeitsqualität sollte sich auch im Foto spiegeln. Falls das Bewerbungsbild aufgeklebt wird, bitte trotzdem auf dessen Rückseite den eigenen Namen schreiben. Sollte sich das Foto von den Bewerbungsunterlagen lösen, kann es leichter zugeordnet werden.

Wie außergewöhnlich darf ein Bewerbungsfoto sein?

Wer eine kreative Bewerbung schreibt oder einen modernen Lebenslauf wählt, muss natürlich auch ein dazu passendes Bewerbungsfoto wählen. Außergewöhnliche Bilder, ungewöhnliche Anschnitte, Positionen oder Hintergründe fallen immer mehr auf als Standardbewerbungsfotos. Auch sie müssen aber zum Rest der Unterlagen – auch Bewerbungsschreiben oder Motivationsschreiben passen. Ansonsten wirkt ein außergewöhnliches Bewerbungsfoto schnell affektiert. Es fällt dann buchstäblich aus dem Rahmen.

Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (3)

Außergewöhnliche Bilder bleiben aber ein Stilmittel. Sie können diese grundsätzlich nutzen, aber bitte immer bewusst und mit Bedacht. Auch hier gilt das Gesetz des Designs: „Form follows function.“ Wenn das Bild den Gesamtentwurf unterstützt – prima. Solche Fotos aber niemals zum Selbstzweck einbauen. Das ist pure Effekthascherei – und die wirkt selten seriös.

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Schnell-Checkliste für Bewerbungsfotos

Wollen Sie überprüfen, ob Sie an alles gedacht haben? Dann direkt hier im Browser anklicken und abhaken:

  • Halte ich Blickkontakt zum Betrachter?
  • Zeige ich ein offenes Lächeln?
  • Ist das Gesicht gut ausgeleuchtet und frei zu erkennen?
  • Sitzen die Haare?
  • Hat die Haut einen natürlichen Ton?
  • Ist die Kleidung passend zum Job gewählt?
  • Werfen Hemd, Bluse und Jackett keine hässlichen Falten?
  • Ist der Hintergrund ruhig und neutral?
  • Ist der Kopf dynamisch leicht geneigt?
  • Ist der Körper dem Betrachter zugeneigt?

Gratis-Download: Die Checkliste mit 10 Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto können Sie sich – wie gewohnt – auch hier wieder kostenlos als PDF herunterladen.

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(Video) Bewerbungsfoto: Die 10 größten Erfolgskiller (z.B. selber machen), Bewerbungsfoto Tipps // M. Wehrle

Beispiele für Bewerbungsfotos

Negativ-Beispiele: So bitte nicht!

Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (5)
Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (6)

Positiv-Beispiele: So geht’s richtig!

Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (7)

Tipps: Darauf sollten Sie beim Bewerbungsfoto achten

Nachdem Sie ein paar Beispiele gesehen haben, jetzt zu den Details und wie Sie sich als Bewerber optimal in Szene setzen. Wenn Sie die folgenden Tipps beherzigen, werden Ihre Bewerbungsfotos zum Erfolg.

Bildausschnitt

Das perfekte Bewerbungsfoto zeigt Sie im sogenannten Halbporträt, also vor allem Ihr Gesicht und dazu etwas Schulterpartie, maximal sollte diese jedoch ein Fünftel des Fotos einnehmen. Der Kopf kann frontal auf die Kamera gerichtet sein, ein leicht seitlich gedrehter Kopf wirkt aber oftmals natürlicher und macht einen besseren Eindruck. Hier empfiehlt es sich, zusammen mit dem Fotografen den perfekten Winkel herauszufinden. Da das Gesicht beim Halbportrait im Vordergrund steht, sollte ein bisschen Puder genutzt werden, damit es auf dem Bewerbungsfoto nicht glänzt.

Kleidung

Die Kleidung auf dem Bewerbungsfoto sollte zum angestrebten Job passen – wie im Vorstellungsgespräch. Wer sich zum Beispiel als Banker bewirbt, sollte auf dem Foto wie ein Banker aussehen. Wer es perfekt machen will, stattet dem Zielunternehmen inkognito einen Besuch ab und schaut sich um, welcher Dresscode dort herrscht. Oder Sie schauen sich dazu die Profilbilder der Mitarbeiter in Karrierenetzwerken wie Linkedin oder Xing an. Mit einem Business-Outfit machen Sie aber selten etwas verkehrt. Für Männer bedeutet das: Anzug in dunklen Farben mit passendem Hemd (und Krawatte). Frauen sind mit einem dunklen Hosenanzug mit heller Bluse gut angezogen. Wichtig: Frauen sollten auf schulterfreie Oberteile oder zu tiefe Ausschnitte verzichten. Männer tragen bitte nie Kurzarm-Hemden.

Haare und Frisur

Egal, ob Bewerberin oder Bewerber: Mit Attributen, die als typisch männlich gelten, haben Kandidaten bessere Jobchancen. Das fand die Mannheimer Soziologin Anke von Rennenkampff bei ihrer Promotion über Bewerbungsfotos heraus. Das gilt für Frauen sogar noch mehr als für Männer. Bei zurückgekämmten oder hochgesteckten Haaren unterstellten die Personaler den Bewerberinnen deutlich mehr Führungskompetenz als jenen mit offenen Haaren. Vergleichen Sie wieder selbst die Wirkung:

Bewerbungsfoto: 15 Tipps + Beispiele für das perfekte Bild (8)

Gesichtsausdruck

Der Gesichtsausdruck auf Bewerbungsfotos sollte natürlich, sympathisch und professionell wirken. Üben Sie diesen im Vorfeld. Ein authentisches Lächeln mit einem offenen, direkten Blick in die Kamera klingt leicht, kann aber einige Versuche benötigen. Tipp: Lassen Sie zuhause von Freunden ein paar Fotos machen, um zu sehen, wie verschiedene Gesichtsausdrücke wirken und um den perfekten zu finden, der Ihre Bewerbungsfotos veredelt. Experimentieren Sie mit verschiedenen Kopfhaltungen und Perspektiven. Schon eine leichte Neigung oder Drehung kann den Eindruck des Profils völlig verändern.

Ein alter Fotografen-Trick: Kneifen Sie Ihre Augen leicht zusammen – „kniepen“ oder „blinzeln“ Sie andeutungsweise. Dabei werden die unteren Augenlider leicht angehoben. Effekt: Der Blick wirkt sofort interessanter und fesselnder. Fotomodelle wenden diesen Trick regelmäßig an. Aber auch der braucht etwas Übung, bis es natürlich aussieht.

Hintergrund

Der Hintergrund wird von Laien oft vergessen. Er entscheidet aber enorm über die Gesamtwirkung des Bewerbungsfotos. Werden etwa Hintergrundmotiv, Kontrast oder Farben falsch gewählt, rückt es den Bewerber buchstäblich in ein „schräges“ Licht. Idealerweise wählen Sie einen neutralen, einfarbigen Hintergrund, der auf den Rest des Bildes abgestimmt ist. Die Wandfarbe sollte mit Ihrer Kleidung harmonieren (bei Farbfotos) und die Beleuchtung keine hässlichen Schlagschatten (wichtig bei Schwarz-Weiß-Aufnahmen!) werfen. Ist der Kontrast zu hoch (kalkweißer Hintergrund), wirken Gesichter schnell blass und krank. Ein guter Fotograf hat dafür ein gutes Auge. Weitere Tipps, wie Sie das perfekte Bewerbungsfoto optimal in Szene setzen, finden Sie in diesem kostenlosen PDF.

Expertenmeinungen: Was Personaler zum Bewerbungsfoto sagen

4 von 5 Personalern bevorzugen Bewerbungen mit Foto – noch immer. In unserem Arbeitgebercheck befragen wir regelmäßig Personaler, worauf Sie bei Kandidaten achten. Dazu zählt auch das Bewerbungsfoto. Hier ein paar Auszüge der Antworten:

Claudia Tensierowski, Gruppenleiterin bei der europäischen Rekrutierung der BASF:

„Falls ein Foto beigefügt ist, sollte dies von einem Fotografen gemacht worden und kein privates Foto am Strand oder im Wohnzimmer sein. Im Zweifel ist ein Schwarz/Weiß-Foto dem Bunten vorzuziehen.“

(Video) Spitzen Bewerbungsfoto machen (ganz ohne Fotograf)

Christina Graessel, Leiterin Recruiting & HR-Marketing bei Capgemini:

„Ein Foto rundet den Eindruck ab, beeinflusst aber unsere Entscheidung weder positiv noch negativ. Da Bewerbungsunterlagen spätestens für das Bewerbungsgespräch ausgedruckt werden, empfehle ich Schwarz/Weiß. Das spart Ressourcen und sieht meist noch besser aus.“

Peter Berg, Leiter Global Talent Acquisition & Development bei Daimler:

„Wir freuen uns über ein Foto, denn es rundet eine Bewerbung ab und gibt ihr ein Gesicht.“

Markus Kumpf, Head of Talent Acquisition Deutschland bei Siemens:

„Die Qualität der Fotos ist ausschlaggebend. Ob farbig oder schwarz-weiß ist eine Frage des Geschmacks. Viel wichtiger ist es, dass das Bild von einem professionellem Fotografen gemacht wurde und nicht aus dem Automaten oder vom letzten Sommerurlaub stammt.“

Perfekte Bewerbungsfotos mit dem richtigen Fotografen

Auf keinen Fall sollten Sie das Bewerbungsfoto selber machen – außer Sie sind Fotograf. Ansonsten gilt: Egal, ob im Fotoautomaten oder zuhause: Finger weg! Die Qualität eines professionellen Bewerbungsfotos werden Sie nie erreichen. Personaler sehen das, und Sie zeigen damit nur, dass Sie kein Geld in Ihr eigenes Profil investieren. Die Auswahl an Fotografen, die „das perfekte Bewerbungsfoto“ anbieten, ist in jeder Stadt groß. Damit Sie wirklich einen guten Fotografen für Ihr Bewerbungsfoto finden, sollten Sie auf diese Indizien achten:

  • Ein guter Fotograf hat Erfahrung auf dem Gebiet
    Schauen Sie sich seine Arbeiten an und studieren Sie die Website des Bewerbungsfotografen. Auf diese Weise erhalten Sie einen Eindruck davon, wie das Ergebnis aussehen kann. Bei den Mustern sollte es sich um Bewerbungsfotos handeln – keine Sedcards von Fotomodellen oder Hochzeitsfotos!
  • Ein guter Fotograf wird Ihnen ein Shooting vorschlagen
    Gehen Sie nicht bloß rein und setzen sich fünf Minuten lang auf einen Hocker. Solche Bilder taugen nichts. Nehmen Sie sich die Zeit für ein richtiges Bewerbungs-Shooting. Auf diese Weise können Aufnahmen in verschiedenen Posen und mit unterschiedlichen Hintergründen entstehen.
  • Ein guter Fotograf wird nach Position und Branche fragen
    Je nachdem für welche Branche Sie sich bewerben, sollten die Bilder mal mehr, mal weniger konservativ sein. Weiß der Fotograf für welche Stelle Sie sich bewerben, kann er Sie bezüglich der Körperhaltung und der richtigen Pose beraten. Vielleicht schauen Sie sich auch gemeinsam die Website des Zielunternehmens an, um die Farbstimmung Ihrer Bilder anzugleichen.
  • Ein guter Fotograf bespricht mit Ihnen das Outfit und Make-up
    Er kann Sie beraten, was gut auf den Bildern wirkt und Ihre Ausstrahlung betont. Sie können mehrere Outfits mitbringen und gemeinsam entscheiden, in welchem Sie fotografiert werden wollen. Auch gibt der Profi-Fotograf Ihnen Tipps, ob Ihre Haare schön fallen und Ihre Haut ebenmäßig aussieht und keine Augenringe oder Unreinheiten zu sehen sind.
  • Ein guter Fotograf nimmt Ihnen die Angst
    Die meisten Fotografen sind umgängliche Menschen, die es verstehen, die Stimmung aufzulockern. Deswegen sollte Ihnen der Fotograf sympathisch sein und Sie zum Lachen bringen können. Fühlen Sie sich in seiner Gegenwart wohl, werden Sie auch auf den Bildern weniger nervös wirken.
  • Ein guter Fotograf geht offen mit den Kosten um
    Ein professionelles Shooting für Bewerbungsfotos nimmt Zeit in Anspruch. Die Investition lohnt sich aber, und ein guter Fotograf wird mit Ihnen im Vorfeld die Kosten besprechen. Er informiert Sie darüber, mit welchen Ausgaben Sie rechnen müssen, was einzelne Bilder kosten oder welche Pakete angeboten werden.

Vorsicht beim Bewerbungsfoto: Beachten Sie die Bildrechte

Ob Bewerbungsfotografen in Hamburg, München, Berlin, Frankfurt oder Köln – die meisten verstehen zwar Ihr Handwerk, doch sollten Sie darauf achten, dass Sie nicht nur Abzüge der Fotos, sondern auch eine digitale Variante (jpg, png, tif) erhalten und Ihnen der Fotograf das dauerhaft uneingeschränkte Recht zur Veröffentlichung einräumt. Fehlt Ihnen dieses Recht, bleiben die Bildrechte für Portraits als Urheber beim Fotografen. Sie dürfen es dann zwar für den vorgesehenen Zweck in den Bewerbungsunterlagen nutzen, nicht jedoch öffentlich im Internet auf Ihren Profilen.

Das hat aber Vorteile: Nutzen Sie das aktuelle Bewerbungsfoto auf allen relevanten Online-Plattformen wie Xing, Linkedin, Twitter oder auf Ihrer Bewerbungshomepage. Sie schaffen so einen hohen Wiedererkennungswert und so etwas wie Markenidentität. Außerdem bekommt der Personaler den Eindruck, dass Ihr Auftritt – online wie offline – insgesamt stimmig, professionell und wie aus einem Guss ist.

[Bildnachweis: Maridav, Robert Kneschke, Edler von Rabenstein,
Dmitry_Tsvetkov, Maxim Ahner, Tim Sulov, Peter Ruter, Dean Drobot by Shutterstock.com]

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FAQs

Wie sollte das perfekte Bewerbungsfoto aussehen? ›

Bei Bewerbungen ist es üblich, keine Ganzkörperfotos zu verwenden. Auch ein zu kleiner Ausschnitt, auf dem nur der Kopf zu sehen ist, ist nicht ideal. Das klassisch gute Bewerbungsfoto zeigt dich im Halbportrait, der Bildausschnitt geht bis zum Brustansatz.

Welche Pose für bewerbungsfoto? ›

Auf einem Bewerbungsfoto sollte ausschließlich der Kopf- und Schulterbereich abgebildet sein. Alles, was darüber hinausgeht, ist fehl am Platze. Die lässigste aller Posen, Hände in den Hosentaschen, wirkt eher überheblich und gibt dem Foto eine unterschwellige Message mit: „Mir macht so schnell keiner etwas vor.

Wie fotografiere ich ein bewerbungsfoto? ›

Für Bewerbungsfotos eignet sich am besten eine Belichtungszeit von 1/60 bis 1/125. Zuletzt müsst ihr die Fokussierung einstellen. Dabei geht es darum, die Stelle scharf zu stellen, an der später euer Gesicht ist.

Welches Oberteil für bewerbungsfoto? ›

Je nach Beruf ist es nicht zwingend notwendig den Klassiker, also weißes Hemd/ Bluse und ein dunkles Oberteil zu tragen. Wer gezielt Farben einsetzt, kann sich positiv von Mitbewerbern abheben! Beim Mann kann da schon eine rote Krawatte zum „Klassiker“ genügen.

Wie wirke ich auf Fotos besser? ›

Auf Fotos gut aussehen: Selfies, Porträts und Ganzkörper
  1. Auf den Winkel achten. Selfies sehen in der Regel am besten aus, wenn die Kamera etwas auf uns herabblickt. ...
  2. Vorsicht mit Spiegel-Selfies. ...
  3. Mal was neues ausprobieren. ...
  4. Fotos im Stehen. ...
  5. Fotos im Sitzen. ...
  6. Den Bauch verstecken. ...
  7. Kurven betonen. ...
  8. Die Kamera ignorieren.
1 Apr 2020

Was anziehen für bewerbungsfoto Frau? ›

Frauen sollten bei ihrem Outfit für das Bewerbungsfoto ebenfalls keine zu knalligen Farben wählen, sondern sich dezent kleiden. In einer eher konservativen Branche passt eine Bluse und ein Blazer, ansonsten ein Shirt und ein Blazer. Haare offen oder zusammen? Je nachdem, was seriöser aussieht.

Wie viel Lachen auf bewerbungsfoto? ›

Entspannen Sie Ihr Gesicht, die Lippen und den Mundbereich. Aufgesetztes Lächeln erkennt jeder Recruiter. Wir empfehlen, dass Sie Ihr perfektes Lächeln vor dem Shooting üben. Falls Sie Ihren Mundbereich nicht mögen und sich unwohl fühlen, ist es besser selbstbewusst im Mundbereich zu lächeln, ohne Zähne zu zeigen.

Welche Farbe Kleidung bewerbungsfoto? ›

Grundsätzlich gilt: Das Outfit sollte der Kleiderwahl entsprechen, die du auch für ein Vorstellungsgespräch wählen würdest. Knallige Farben und auffällige Muster sind tabu, besser sind hingegen dezente und helle Farben.

Kann man ein Selfie als bewerbungsfoto? ›

Nein! Es gilt: Urlaubsfotos und Selfies sind tabu für deine Bewerbung! Damit dein Lebenslauf professionell wirken kann, solltest du dir die Zeit nehmen und extra Aufnahmen für deine Bewerbung anfertigen. Aber wie gesagt, diese Fotos müssen nicht von einem Fotografen im Studio gemacht werden.

Wie macht man ein gutes Portraitfoto? ›

Unser Tipp: Achten Sie stets auf den richtigen Fokus bei Ihren Portraitfotos. Das perfekte Fokussieren ist eine kleine Kunst. Stellen Sie die Kamera möglichst immer auf die Augen scharf. So erhalten Ihre selbstgemachten Portraits noch mehr Ausdruckskraft.

Wie alt kann ein bewerbungsfoto sein? ›

Aktualität: Für ein Bewerbungsfoto gilt grundsätzlich, dass es maximal ein Jahr alt sein sollte, damit dein aktuelles Aussehen auch mit dem auf dem Foto übereinstimmt und es bei der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nicht zu Verwirrung kommt.

Welche Farben wirken gut auf Fotos? ›

Farben sind Emotionen. Mit Farben können wir die Stimmung eines Fotos in eine bestimmte Richtung lenken: Blau und Violett wirken kühl und beruhigend, Rot und Gelb gelten als warm und anregend. Oft reicht eine leichte Manipulation am Weißabgleich, um die Grundstimmung eines Fotos zu verändern.

Welche Farbe Bluse bewerbungsfoto? ›

Von gewagten Farben wie rot, gelb, rosa oder grün sollte abgesehen werden. Die Kleidung sollte souverän und überzeugend wirken. Die Entscheidung ob man ein Sakko trägt oder eine Bluse/Hemd, sollte der Job beantworten auf den man sich bewirbt. Ist der Job die persönliche Referentin, dann ist ein Sakko die beste Wahl.

Was für ein Bild in den Lebenslauf? ›

Im Lebenslauf sollte das Foto etwas größer als ein Passbild sein. Die Maße von 4,5x6 cm gelten als Richtwert. Im Normalfall wird eine Porträtbild im Hochformat aufgenommen. Wenn Sie das Foto in ein Deckblatt einbinden, können Sie etwas kreativer sein.

Wie lacht man natürlich auf Fotos? ›

Bevor Ihr für Euer nächstes Foto zum Lächeln ansetzt, solltet Ihr Folgendes tun: Drückt Eure Zunge sanft gegen Euren Gaumen und schiebt sie bis hinter die Schneidezähne. Laut der britischen Zeitung "The Sun" soll Euer Gesichtsausdruck dadurch deutlich weniger verkrampft aussehen und einfach nur natürlich strahlen.

Welche Pose macht schlank? ›

11 Posing-Tricks, mit denen du auf Fotos sofort schlanker, größer oder kurviger aussiehst
  • Tragt einen Dutt. Offene Haare stauchen leider. ...
  • Fotografiert von unten. ...
  • Haare hinter die Schultern werfen. ...
  • Füllt das Foto aus. ...
  • Kreuzt die Beine. ...
  • Brust raus - Bauch rein - Hintern raus. ...
  • Steht nicht da wie ein Zinnsoldat. ...
  • Kinn nach vorne.

Wie lange dauert es ein bewerbungsfoto zu machen? ›

30 Minuten einplanen solltest. Hier erhälst du die fertigen Bilder in der Regel am gleichen Tag. Solltest du die Bilder sehr dringend benötigen, informiere uns am besten vorab.

Was sind die meist gestellten Fragen bei einem Vorstellungsgespräch? ›

Häufige Fragen beim Bewerbungsgespräch
  • Erzählen Sie uns/mir etwas über sich. ...
  • Warum wollen Sie gerade in diesem Unternehmen arbeiten? ...
  • Was sind Ihre Stärken und was Ihre Schwächen? ...
  • Wo sehen Sie sich in der Zukunft/in fünf Jahren?
  • Warum sollten wir uns für Sie entscheiden?

Kann man bewerbungsbilder selber machen? ›

Wenn auf die Schnelle ein Bewerbungsfoto her muss, Du aber keine Zeit für den Fotografen hast, kannst Du das Bild auch selbst machen. Dazu benötigst Du eine gute Kamera, einen geeigneten Hintergrund, gute Lichtverhältnisse und ein Stativ oder im Idealfall einen Freund, der Dich fotografiert.

Welcher Hintergrund für Bewerbungsfotos? ›

Der klassische Hintergrund eines Bewerbungsfotos ist einfarbig in Weiß, Grau oder einem hellen Blau gehalten und unterstützt die Farbe der Kleidung. Besonders wichtig ist, dass der Hintergrund nicht den Blick vom Bewerber wegzieht. Der Hintergrund sollte demnach neutral, ruhig und ohne auffällige Muster sein.

Kann man bewerbungsfoto schwarz weiß sein? ›

Fotografen bieten in der Regel Bewerbungsfotos in Schwarz Weiß und farbig an. Für Bewerber/-innen stellt sich die Frage, ob Schwarz Weiß Fotos oder farbige Bewerbungsbilder besser sind. Grundsätzlich gilt, dass Sie bei einem gelungenen Bewerbungsbild beide Möglichkeiten gleichwertig nutzen können.

Ist ein Lichtbild in der Bewerbung Pflicht? ›

Das Bewerbungsfoto ist kein Muss

Rechtlich wird keiner dazu gezwungen, ein Foto mitzuschicken. Im Gegenteil: Seit 2006 sieht das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor, dass Menschen unabhängig von Faktoren wie Aussehen, Alter oder ethnischer Herkunft gleichbehandelt werden müssen.

Was gehört nicht mehr in den Lebenslauf? ›

Persönliche Angaben, die über wichtigsten Kontaktmöglichkeiten hinausgehen, lassen Sie besser weg. Dazu gehören Informationen über Ihre Herkunft, Religion, Familienstand, vorhandene Kinder oder politische Präferenzen. Die gehen die Personalabteilung nichts an.

Welche Zeugnisse bei Bewerbung ab 40? ›

Hier gilt die Faustregel: Das letzte Schulzeugnis sowie alle berufsqualifizierenden Zeugnisse gehören in Ihre Unterlagen. Natürlich kann man sich fragen, ob eine 40-jährige Frau immer noch ihr Abiturzeugnis mitschicken muss. Dazu gibt es in der Praxis verschiedene Meinungen.

Was darf in einem Lebenslauf nicht fehlen? ›

Weder Unterschrift noch Datum

Der Lebenslauf wird – ebenso wie das Anschreiben – am Ende immer unterschrieben. Das dokumentiert die Echtheit und den Wahrheitsgehalt des Lebenslaufs. In Verbindung mit Ort und Datum, die ebenfalls nicht fehlen dürfen, unterstreicht der Bewerber, dass der Lebenslauf zudem aktuell ist.

Wie viel kostet ein bewerbungsfoto? ›

Mit 70,00 Euro Kosten musst du für ein Bewerbungsfoto vom Fotografen immer rechnen. Oft bekommst du dafür ein bis drei traditionell geschossene Bilder in digitaler Version. Vorteil eines Bewerbungsbildes vom Fotografen ist, dass du Professionalität und Qualität für deine Bewerbung zum Job erwarten kannst.

Wie sollte man sich zu einem Bewerbungsgespräch anziehen? ›

Grundsätzlich liegen Männer mit einem Anzug oder einer Kombination aus Hose, Hemd und Sakko richtig. Für Frauen eignet sich ein Outfit aus Kleid und Jacke, Rock, Bluse und Jacke oder Anzughose, Bluse und Jacke. Gedeckte Farben sind beim Vorstellungsgespräch für die Kleidung angebracht.

Wie schreibe ich aktuell eine Bewerbung? ›

Verwenden Sie eine aktive Sprache mit kurzen und treffenden Sätzen. Machen Sie deutlich, warum Sie die richtige Besetzung für die Stelle sind. Nennen Sie Ihre fachlichen und persönlichen Qualifikationen. Nennen Sie einen möglichen Eintrittstermin, wenn dies gewünscht ist.

Wird ein Lebenslauf unterschrieben 2022? ›

Ein Lebenslauf ist kein Vertrag, wie zum Beispiel der Arbeitsvertrag. Demnach ist eine Unterschrift keine Pflicht. Trotzdem ist es sinnvoll, den Lebenslauf zu unterschreiben, da du damit bestätigst, dass alle Angaben der Wahrheit entsprechen. Das wirkt für Personaler seriös und professionell.

Kann man Bewerbungsfotos mit dem Handy machen? ›

Mit einer Bewerbungsfoto-App schießt Du das Foto ganz einfach selbst mit dem Smartphone. Sie zeigt Dir die richtigen Maße für ein biometrisches Passbild und gibt Dir allgemeine Tipps für ein besseres Foto.

Was ist die 2 3 Regel? ›

2/3 ist Gott

Die meisten von Euch kennen die Regel bestimmt. Sie besagt, dass man das Motiv nicht mittig im Bild, sondern seitlich oder nach oben oder unten verrückt positionieren soll. Dazu denkt man sich einfach eine Drittelteilung des Bildes und nimmt die so entstehenden Linien als Anhaltspunkt.

Was ist an einem Bildnis wichtig? ›

portrait = Bild/Bildnis). Seine Absicht ist es, das Wesen bzw. die Persönlichkeit des Porträtierten zum Ausdruck zu bringen. Das Bildnis ist den wechselnden Bild- und Persönlichkeitsauffassungen und den verschiedenen Kunstepochen unterworfen.

Wie fotografiere ich mein Gesicht? ›

Gesichter beim Fotografieren perspektivisch in Szene setzen

Frontal: Ein auf Augenhöhe von vorn fotografiertes Gesicht wirkt sehr klar und ehrlich. Makel können so kaum versteckt werden. Mehr Dynamik erhält das Bild, wenn der Kopf zwar frontal zum Fotografen zeigt, der Oberkörper aber gedreht ist.

Welche Fehler werden häufig bei Bewerbungsfotos gemacht? ›

Technische Mängel. Der erste große Fehltritt, der unbedingt vermieden werden sollte, betrifft die technischen Aspekte eines Bewerbungsfotos. Dazu gehören unter anderem die falsche Lichtsetzung, ein ungünstiger Winkel, ein unscharfes Bild und, und, und. Die erste goldene Regel lautet daher: Immer zum Profi gehen.

Ist es schlimm kein bewerbungsfoto zu haben? ›

Eine Pflicht zur Abgabe eines Bewerbungsfotos gibt nicht. Kein Bewerber muss sich verpflichtet fühlen, die aussagekräftige Bewerbung mit einem aktuellen Foto zu versehen. Ob ein Unternehmen ein Bewerbungsfoto wünscht, können Bewerber zwischen den Zeilen des Stellenangebotes lesen.

Was spricht gegen ein bewerbungsfoto? ›

Nachteile Bewerbungsfoto

Gegen ein Bewerbungsfoto spricht, dass sich Personalverantwortliche – auch wenn nur unterbewusst – von dem Bewerbungsbild beeinflussen lassen. Es kann dadurch zu Fehlinterpretationen kommen.

Welche Kleidung sieht auf Fotos gut aus? ›

Das kommt auf jeden Fall immer gut:

Kleidung mit Struktur (Strick, Spitze, Leinen, Feinripp, Plissee, meliertes Jerseymaterial, etc.) neutrale Farben (weiß, grau, schwarz, beige) pastellige Farben. gedämpfte und dunkle Farbtöne (bordeaux, senf, petrol, terracotta, khaki,…)

Welche Hintergrundfarbe für Portrait? ›

Der einfarbige Hintergrund ist der universelle Klassiker, der auch oft für Porträts eingesetzt wird. Der graue Hintergrund wirkt rein und sauber. Dadurch wird der Fokus klar auf die abgebildete Person gelenkt.

Welche Farbe Kleidung für Fotos? ›

HELL ODER DUNKEL – OUTFIT BEIM FOTOSHOOTING

Grundsätzlich solltet ihr eure Kleidung nicht zu dunkel wählen. Farben und hellere Töne wirken einfach freundlicher. Geht man eher nach der Jahreszeit eigenen sich im Frühjahr und Sommer helle Kleidung und Pastelltöne, im Herbst eher Erdtöne.

Wie die Haare auf bewerbungsfoto? ›

Mit offenen Haaren wirkt man auf dem Bewerbungsfoto meist jünger, lockerer und dynamischer. Zusammengebunden wirkt es eher seriöser, aber auch kompetenter und zuverlässiger. Zwischen den Argumenten herrscht also Gleichstand. Die Frisur sollte man eher nach Job, Persönlichkeit und Haarbeschaffenheit auswählen.

Wie schminkt man sich für Bewerbungsfotos? ›

Make-Up oder Puder: Am Tag des Shootings sollten Sie glänzende/s Cremes/Make-Up vermeiden und eher auf mattierende Puder zurückzugreifen. Achten Sie auch darauf, dass sie einen natürlichen Ton wählen, der zu Ihrer Haut passt. Mit hässlichen Make-Up Rändern an Hals oder Haaransatz lässt sich sicher NICHT punkten.

Was für ein Oberteil für Bewerbungsfotos? ›

Je nach Beruf ist es nicht zwingend notwendig den Klassiker, also weißes Hemd/ Bluse und ein dunkles Oberteil zu tragen. Wer gezielt Farben einsetzt, kann sich positiv von Mitbewerbern abheben!

Wie wirke ich auf Fotos besser? ›

Auf Fotos gut aussehen: Selfies, Porträts und Ganzkörper
  1. Auf den Winkel achten. Selfies sehen in der Regel am besten aus, wenn die Kamera etwas auf uns herabblickt. ...
  2. Vorsicht mit Spiegel-Selfies. ...
  3. Mal was neues ausprobieren. ...
  4. Fotos im Stehen. ...
  5. Fotos im Sitzen. ...
  6. Den Bauch verstecken. ...
  7. Kurven betonen. ...
  8. Die Kamera ignorieren.
1 Apr 2020

Wie sieht ein gutes Bewerbungsfoto aus? ›

Was sollte man auf dem Bewerbungsfoto anziehen?
Bewerbungsfoto Mann
KleidungKeine zu knalligen Farben, Hemd mit Jackett, Krawatte ist kein Muss, das Hemd sollte aber zugeknöpft sein
Frisur/Make-upGewaschene Haare, saubere Frisur, wenn Bart, dann ordentlich und gepflegt
SchmuckNicht zu protzig

Was anziehen für bewerbungsfoto Frau? ›

Die Kleidung sollte seriös und gepflegt wirken. Daher ist es sinnvoll, sich für ein Bewerbungsfoto lieber konservativer und schicker anzuziehen. Für Frauen eignen sich Blusen, für Herren wird ein Hemd bevorzugt. Auf eine gute Passform der Kleidung ist zu achten (nicht zu groß, nicht zu klein).

Wie aktuell Sollte ein bewerbungsfoto sein? ›

Aktualität: Für ein Bewerbungsfoto gilt grundsätzlich, dass es maximal ein Jahr alt sein sollte, damit dein aktuelles Aussehen auch mit dem auf dem Foto übereinstimmt und es bei der Einladung zu einem Vorstellungsgespräch nicht zu Verwirrung kommt.

Wie muss ein Lichtbild aussehen? ›

Das Gesicht muss von Kinnspitze bis zum oberen Kopfende abgebildet sein. Die linke und rechte Gesichtshälfte muss sichtbar sein. Gesichtshöhe zwischen 32mm und 36mm (Idealfall), jedoch nicht kleiner als 27mm und nicht größer als 40mm (Ausnahme). Vollständige Abbildung des Kopfes, einschließlich der Haare.

Welche Farbe auf bewerbungsfoto? ›

Knallige Farben und auffällige Muster sind tabu, besser sind hingegen dezente und helle Farben. Die Kleidung solltest du je nach Branche auswählen. In einem konservativen Umfeld ist eine Bluse mit Blazer eine gute Wahl, wohingegen in anderen Branchen legerere aber trotzdem gepflegte Kleidung ausreicht.

Ist ein Lebenslauf ohne Bild schlimm? ›

Eine Pflicht zur Abgabe eines Bewerbungsfotos gibt nicht. Kein Bewerber muss sich verpflichtet fühlen, die aussagekräftige Bewerbung mit einem aktuellen Foto zu versehen. Ob ein Unternehmen ein Bewerbungsfoto wünscht, können Bewerber zwischen den Zeilen des Stellenangebotes lesen.

Sind Bewerbungsfotos noch zeitgemäß? ›

Ist ein Bewerbungsfoto verpflichtend? Nein. Von Bewerbern darf allgemein nicht verlangt werden, Ihrer Bewerbung ein Bewerbungsfoto beizufügen.

Wird ein Lebenslauf unterschrieben 2022? ›

Ein Lebenslauf ist kein Vertrag, wie zum Beispiel der Arbeitsvertrag. Demnach ist eine Unterschrift keine Pflicht. Trotzdem ist es sinnvoll, den Lebenslauf zu unterschreiben, da du damit bestätigst, dass alle Angaben der Wahrheit entsprechen. Das wirkt für Personaler seriös und professionell.

Ist mein Bild als Passbild geeignet? ›

Ihr biometrisches Passbild muss die Größe 35 × 45 mm bzw.

Die Gesichtshöhe liegt im Idealfall zwischen 32 mm und 36 mm, sie sollte jedoch keinesfalls kleiner als 27 mm oder größer als 40 mm sein. Ihr Gesicht muss auf dem biometrischen Lichtbild zentriert abgebildet sein.

Wie müssen die Haare beim Passfoto sein? ›

Ein neutraler Gesichtsausdruck und ein geschlossener Mund sind für biometrische Passbilder Pflicht. Die Haare dürfen nicht zu weit ins Gesicht fallen und auf keinen Fall die Augen verdecken. Unser Tipp: Binden Sie die Haare zusammen oder klemmen Sie sie hinter die Ohren.

Kann man ein Lichtbild selber machen? ›

Mit der Digitalkamera oder aber auch mit modernen Smartphones oder Tablets mit einer hochauflösenden Kamerafunktion können biometrische Passfotos ganz einfach selber gemacht werden. Entsprechende Schablonen für Erwachsene oder Kinder bietet das Bundesministerium des Innern in Form von PDF-Dateien als Hilfestellung an.

Welche Farben wirken gut auf Fotos? ›

Farben sind Emotionen. Mit Farben können wir die Stimmung eines Fotos in eine bestimmte Richtung lenken: Blau und Violett wirken kühl und beruhigend, Rot und Gelb gelten als warm und anregend. Oft reicht eine leichte Manipulation am Weißabgleich, um die Grundstimmung eines Fotos zu verändern.

Was für ein Bild in den Lebenslauf? ›

Im Lebenslauf sollte das Foto etwas größer als ein Passbild sein. Die Maße von 4,5x6 cm gelten als Richtwert. Im Normalfall wird eine Porträtbild im Hochformat aufgenommen. Wenn Sie das Foto in ein Deckblatt einbinden, können Sie etwas kreativer sein.

Wie lange dauert es ein bewerbungsfoto zu machen? ›

30 Minuten einplanen solltest. Hier erhälst du die fertigen Bilder in der Regel am gleichen Tag. Solltest du die Bilder sehr dringend benötigen, informiere uns am besten vorab.

Was gehört nicht mehr in den Lebenslauf? ›

Persönliche Angaben, die über wichtigsten Kontaktmöglichkeiten hinausgehen, lassen Sie besser weg. Dazu gehören Informationen über Ihre Herkunft, Religion, Familienstand, vorhandene Kinder oder politische Präferenzen. Die gehen die Personalabteilung nichts an.

Welche Zeugnisse bei Bewerbung ab 40? ›

Hier gilt die Faustregel: Das letzte Schulzeugnis sowie alle berufsqualifizierenden Zeugnisse gehören in Ihre Unterlagen. Natürlich kann man sich fragen, ob eine 40-jährige Frau immer noch ihr Abiturzeugnis mitschicken muss. Dazu gibt es in der Praxis verschiedene Meinungen.

Was darf in einem Lebenslauf nicht fehlen? ›

Weder Unterschrift noch Datum

Der Lebenslauf wird – ebenso wie das Anschreiben – am Ende immer unterschrieben. Das dokumentiert die Echtheit und den Wahrheitsgehalt des Lebenslaufs. In Verbindung mit Ort und Datum, die ebenfalls nicht fehlen dürfen, unterstreicht der Bewerber, dass der Lebenslauf zudem aktuell ist.

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Author: Carlyn Walter

Last Updated: 10/10/2022

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